Flachbildschirme – Meilensteine der Unterhaltungselektronik

Flachbildschirme gehören zu der neuen Generation von Monitoren, die nur eine sehr geringe Tiefe aufweisen und – im Gegensatz zu Röhrenmonitoren – auch nicht die typische Wölbung auf der Vorderseite haben. Durch die flache und platzsparende Bauweise haben sich die neuen Bildschirme in nahezu jedem privaten und gewerblichen Umfeld etabliert. Doch die Entwicklung schreitet immer weiter voran. Ein besseres Bild, noch geringere Tiefen und neue Technologien sind nur ein Teil der Innovationen, die uns in Zukunft erwarten.

Dass die aktuellen Bildschirme überhaupt eine derart flache Bauweise zulassen, liegt an den verschiedenen Fertigungsarten, die ihr volles Entwicklungspotential noch nicht ausgeschöpft haben. Die sogenannten Plasmabildschirme funktionieren so, dass in ihrem Innern Edelgase gezündet werden und die einzelnen Bildpunkte so aufleuchten. Wegen der starken Leuchtkraft stellen Plasmabildschirme für große Fernseher eine klare Alternative dar, aber der recht hohe Energieverbrauch und die schlechte Umsetzbarkeit in kleineren Bildschirmen haben das Durchsetzen in kleinen Bildschirmen, wie z.B. Handys, verhindert. Hinzu kommt, dass speziell ältere Plasmabildschirme nach etwa drei Jahren in ihrer Bildqualität deutlich nachlassen. Die neueren Modelle sind weitaus sparsamer im Stromverbrauch. Die Lebensdauer dieser aktuellen Varianten kommt schon eher der von LCD-Bildschirmen gleich.

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LC-Displays funktionieren so, dass kleine Flüssigkristalle durch eine bestimmte elektrische Spannung ausgerichtet werden und dadurch die Lichtbrechung beeinflussen. Diese Art der Bilddarstellung benötigt viel weniger Energie als die Plasmabildschirme und ist auch viel kontrastreicher, was die LC-Bildschirme bis Ende 2007 eine Spitzenposition auf dem Markt einnehmen ließ. Diese Form wurde aber noch weiter entwickelt und trat schließlich als TFT-Variante auf. Die Neuerung brachte ein noch schärferes Bild und eine höhere Lichtausbeute mit sich.

So modern und effektiv die LCD-Technologie auch ist, in der letzten Zeit hat sich ein möglicher Konkurrent und vielleicht auch eine Ablösung angekündigt. Die LED-Technik, die sich bereits in den Bereichen Büro- und Hausbeleuchtung etabliert hat, wird nun auch verwendet, um Bilder farbecht darzustellen. Minimaler Stromverbrauch und gestochen scharfe Bilder können schon sehr bald dafür sorgen, dass die noch aktuellen LC-Bildschirme bald vom Markt verdrängt werden.

Obwohl die Flachbildschirme je nach Technologie bei schnelleren Bildwechseln mit Unschärfen und Helligkeitsdefiziten zu kämpfen haben, überwiegen doch ganz klar die Vorteile der flachen Bildwunder. Sie sind kompakter, leichter und können dadurch praktisch überall leicht eingesetzt werden. Die geringe Tiefe ist auch gut für die Augen, denn so kann der Flachbildschirm noch besser in augenschonender Position aufgestellt werden. Erwähnenswert ist auch, dass die Flachbildschirme weniger Strahlung abgeben als die damaligen Röhrenbildschirme.

Mit den Flachbildschirmen hat man nur das Problem, dass in dieser noch schnelllebigeren Zeit die Entwicklungen zügig voranschreiten. Wenn man sich also beispielsweise einen neuen LED-Fernseher kauft, kann es sehr gut sein, dass es ein paar Monate später schon eine weiterentwickelte Version dieses Modells gibt. Dies soll allerdings nicht die Freude am heimischen Gerät mindern. Vielmehr kann man sich auf das freuen, was uns zukünftig in puncto Bilddarstellung noch erwartet.

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